Hauptstadt Berlin – unterwegs in Geschichte und Moderne

Die Geschichte unserer Hauptstadt Berlin ist eng verbunden mit der Geschichte Deutschlands, das nach dem Zweiten Weltkrieg in zwei Staaten zerfallen war. Berlin lag innerhalb der DDR, und mitten durch Berlin verlief die berühmte Mauer, von der seit der Wiedervereinigung Deutschlands nur noch hier und da bruchstückhafte Relikte zu sehen sind; ansonsten steht Berlin-Besucher heute jeder Winkel der Stadt offen, und so kann man etwa vom Brandenburger Tor, das früher die Grenze markierte, ohne Probleme zum Alexanderplatz, dem Zentrum des ehemaligen Ostteils der Stadt, hinüberspazieren.

Brandenburger Tor

Hinter dem Brandenburger Tor führt die Prachtstraße Unter den Linden durch das historische Zentrum der Stadt und vorbei an etlichen geschichtsträchtigen Häusern wie etwa das berühmte Hotel Adlon, eines der luxuriösesten Hotels in ganz Deutschland, oder die Humboldt-Universität, an der schon Alfred Einstein und die Gebrüder Grimm studierten. Die Neue Wache, die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland, sowie das Zeughaus daneben, ein schönes Barockgebäude, in dem das Deutsche Historische Museum untergebracht ist, Schlossbrücke, Lustgarten, Erich Honeckers Staatsratsgebäude, Berliner Dom und etliche Museen sind weitere Sehenswürdigkeiten, bis man schließlich hinter dem 368 m hohen Fernsehturm den Alex erreicht.

graffiti - spaziergang am mauerpark

Nicht weit vom Alexanderplatz ist auch das Rote Rathaus sehenswert, auf einem Terrakottafries erzählt es Szenen aus Berlins langer Geschichte. Außerdem kann man in der Nähe die Hackeschen Höfe besichtigen, ein schön restauriertes Wohngebiet mit idyllischen Hinterhöfen und lebhaften Szene-Kneipen, oder man kann in der Neuen Synagoge ein Stück weit jüdische Geschichte erfahren. Ebenfalls im Ostteil der Stadt befindet sich der Dorotheenstädtische Friedhof mit den Gräbern vieler Berühmtheiten, u.a. das von Bertolt Brecht, der vorher auch gleich nebenan im Brecht-Haus wohnte. Von hier aus erreicht man schnell die Friedrichstraße und den bekannten Friedrichstadtpalast – falls man Lust auf Cabaret und Showballett hat – sowie um die Ecke das Theater des Berliner Ensembles am Bertolt-Brecht-Platz und den ehemaligen Admiralspalast beim Bahnhof Friedrichstraße, der einzige Bahnhof, in dem zu Zeiten der geteilten Stadt sowohl West- als auch Ostbahnen hielten.

Ebenfalls in der Friedrichstraße befindet sich auch der ehemalige Checkpoint Charlie, der bekannteste Grenzübergang zu Mauerzeiten. Wenige Schritte weg vom rekonstruierten Grenzhäuschen zeigt das Mauermuseum – das Haus am Checkpoint Charlie – Interessantes über die Berliner Mauer sowie diverse Gegenstände von Flüchtlingen und Fluchthelfern.

Ein weiterer Anziehungspunkt in Ost-Berlin ist auch der Potsdamer Platz, wo quasi aus dem Nichts mit modernen Hochhäusern ein neues Zentrum mit Theater, Casino und Discos geschaffen wurde, nicht zu vergessen das futuristische Sony Center aus Stahl und Glas.

Neu errichtet wurde auch das umstrittene Holocaust-Denkmal, das an die ermordeten Juden Europas erinnert. Gleich südlich des Brandenburger Tors sind auf einem großen leicht geneigten Gelände 2711 Stelen unterschiedlicher Höhe als rasterartige Struktur angeordnet, die von allen Seiten her begehbar ist, mittendrin befindet sich der Zugang zu unterirdischen Räumen, die über die Grauen des Holocaust informieren.

reichstag von der seite

Sehenswürdigkeiten im westlichen Teil Berlins sind Siegessäule und Tiergarten, Schloss Bellevue, Schloss Charlottenburg, die berühmte Flaniermeile Kurfürstendamm mit schönen Gründerzeithäusern, die Ruine der Gedächtniskirche, und wunderbar einkaufen kann man nicht nur im Kaufhaus des Westens, aber es soll das größte und schönste Kaufhaus Europas sein. Noch vieles mehr hat unsere Bundeshauptstadt zu bieten, nicht zuletzt lohnt sich auch ein Rundgang durch das Regierungsviertel mit Bundeskanzleramt und ein Besuch im Reichstag mit der begehbaren Kuppel, und in der ganzen Stadt laden unzählige Lokale zur Einkehr ein.

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Reisetipp – Personalausweis vergessen oder abgelaufen

Den Personalausweis kurz vor dem Einchecken am Flughafen nicht dabei zu haben weil man diesen daheim vergessen hat ist schon ärgerlich. Sollte ihnen dieses Dokument beim Einchecken ärgerlicherweise fehlen, dann wennden sie sich umgehend an die Bundespolizei (ehemals Bundesgrenzschutz). Die hoffentlich freundlichen Beamten werden ihnen noch direkt vor ort am Flughafen einen Reiseausweis als Passersatz ausstellen, der innerhalb der EU und den Staaten auf dieser Liste gilt.

Hauptstadt Stockholm – Venedig des Nordens

Die Hauptstadt Stockholm bietet Dir zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater sowie ein pulsierendes Nachtleben. Sie trägt wegen ihres Wasserreichtums und der vielen Brücken den Beinamen „Venedig des Nordens“.

Besonders interessant ist die auf der Insel Stadsholmen gelegene Stockholmer Altstadt. Noch immer verläuft das mittelalterliche Straßennetz durch diesen größtenteils autofreien Bezirk. Ein Spaziergang durch die schmalen Gassen führt Dich vorbei an allerlei historischen Gebäuden. In der Mitte der Stadtinsel steht die Tyska Kyrkan (Deutsche Kirche). Im Norden liegen die beeindruckenden Bauten der Großmachtzeit, wie beispielsweise das Bondesche Palais und das Ritterhaus. Vor dem Königlichen Schloss (Kungliga Slottet) findet jeden Tag die Wachablösung der königlichen Dragoner statt, welche das weltweit zweitälteste Regiment sind. Im Innern des Palastes findest Du während einer Besichtigung der über 600 Zimmer einige Kuriositäten, beispielsweise einen silbernen Thronsessel.

Stockholm

Spannend und lehrreich ist ein Besuch bei der Vasa. Die Vasa ist das einzige erhaltene Schiff des 17. Jahrhunderts. Ein Forscher barg in den 50er Jahren das verblüffend gut erhaltene Wrack. In Stockholm steht es nun im eigens zu diesem Zweck errichteten Museum. Dort geben Dir außerdem neun mit dem Schiff verbundene Ausstellungen sowie ein mehrsprachiger Infofilm Einblicke in die Ereignisse der Welt von damals.

Wenn es etwas actionreicher zugehen darf, ist der seit 1883 bestehende Freizeitpark Gröna Lund Tivoli einen Besuch wert. Der auf der Insel Djurgården gelegene Vergnügungspark bietet neben verschiedenen Karussells auch Konzerte und Live-Shows. Hier kannst Du eine Menge Spaß haben und Dich richtig austoben. Für Groß und Klein gibt es eine Menge zu entdecken.

Stockholm

Später am Abend lohnt es sich das Nachtleben zu erkunden. Eine Vielzahl an Bars, Restaurants und Theatern stehen zur Verfügung. Allerdings musst Du beachten, dass die alkoholischen Getränke in der schwedischen Gastronomie sündhaft teuer sind. Auch die Speisen sind nicht gerade günstig und häufig von nur mittelmäßiger Qualität.

Die knapp 800.000 Einwohner beherbergende Hauptstadt Schwedens liegt in der nordöstlichen Hälfte des Landes an der Schärenküste der Ostsee. Den Osten der Stadt umschließt ein Meerbusen mit Buchten, Landzungen sowie ungefähr 24.000 Inseln verschiedener Größe. Dieser Bereich Stockholms heißt Skärgården.
Stockholm liegt unmittelbar am Ausfluss des Mälarsees (Mälaren) in die Ostsee. Der See erstreckt sich 120 Kilometer weit ins westlich gelegene Landesinnere. Eine Schleuse namens Slussen trennt das Salzwasser der Ostsee mitten in der Stadt vom Süßwasser des Mälaren. Die Stockholmer beziehen ihr Trinkwasser aus diesem Gewässer. Aufgrund der hohen Wasserqualität kannst Du im Stadtzentrum sogar Lachse fischen.
Stockholm gliedert sich in 14 Stadtbezirke, welche auf ebenso viele Inseln aufgeteilt sind. Über 50 Brücken verbinden die Stadtteile der zu ungefähr 30 % mit Wasser bedeckten Metropole.

Im Sommer ist die beste Reisezeit aufgrund des sonst eher rauen Klimas. Bei sommerlichem Wetter ist die charmante Hauptstadt Stockholm wegen ihres Abwechslungsreichtums allemal eine Reise wert.

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Amsterdam – Stadt der Grachten und Coffeeshops

Die niederländische Hauptstadt Amsterdam liegt in der Provinz Noord-Holland und ist durch den Noordzeekanaal mit der Nordsee verbunden. Zudem ist Amsterdam einer der wichtigsten Häfen Hollands. Die Stadt hat etwa 760.000 Einwohner, im Großraum Amsterdam leben sogar 2,5 Millionen Menschen. Nach Amsterdam kommt man am bequemsten mit dem Flugzeug; vom Flughafen aus nimmst Du Dir am besten eines der zahlreichen Taxis, um in die Innenstadt zu gelangen.

authentic amsterdam houses

Charakteristisch für die Stadt Amsterdam ist, dass die meisten Gebäude hier auf Pfählen gebaut sind. Früher wurden Holzpfähle verwendet, heute bevorzugt man Pfähle aus Beton. Nötig ist dies durch den sehr feuchten Untergrund, auf welchem sich die Stadt befindet.

Jährlich besuchen Tausende von Touristen die Stadt, hauptsächlich der zahlreichen Grachten und Coffeeshops wegen. Die Grachten, schmale Wasserwege, durchziehen nahezu die gesamte Innenstadt Amsterdams. Eine Fahrt auf einer dieser Grachten gehört zu einem Besuch der niederländischen Hauptstadt unbedingt dazu. Insgesamt befinden sich 165 Grachten in der niederländischen Hauptstadt; dies sind sogar mehr als im italienischen Venedig. Aus diesem Grund bezeichnet man Amsterdam auch gern als „Venedig des Nordens“. In den Coffee Shops kann man legal so genannte „weiche Drogen“ kaufen; viele Touristen reisen hauptsächlich aus diesem Grund in die Stadt.

Für kulturinteressierte Touristen bietet die Stadt Amsterdam eine Vielzahl an Museen. Die bekanntesten sind das Anne-Frank-Haus, das Van Gogh-Museum, das Rembrandthaus sowie das Biblische Museum. Im Anne-Frank-Haus, Wohnhaus der berühmten Anne Frank, findet man eine interessante Dauerausstellung zum Thema Judenverfolgung. Besonders empfehlenswert ist auch ein Besuch des wohl kuriosesten Museums der Stadt, des Marihuana-Museums.

Amsterdam

Im Herzen der Stadt befindet sich der Königspalast, ein beliebtes Fotomotiv. Unweit dieses Palastes kann man das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud`s bestaunen, ebenfalls ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen.
Unbedingt besichtigen sollte man das berüchtigte Rotlichtviertel Amsterdams, welches sowohl am Tage als auch in der Nacht eine einmalige Atmosphäre verbreitet. Obacht sollte man auf Taschendiebe geben, die hier viel unterwegs sind.

Für Fußballfans absolut sehenswert ist die Amsterdam Arena. Hier finden jedoch nicht nur Fußballspiele statt, auch viele Konzerte weltbekannter Musiker finden regelmäßig in dem riesigen Stadion statt.

Wenn Du nach all der Kultur der Stadt ein wenig Erholung suchst, ist der Vondelpark die richtige Anlaufstelle. Zahlreiche Grünflächen, Seen und Restaurants laden hier zum Verweilen ein. Interessant sind die vielen Graffitis, die man in Amsterdam findet; die Stadt gehört zu einer der größten Graffiti-Metropolen der Welt. Das gängigste Fortbewegungsmittel, welches die meisten Amsterdamer nutzen, ist das Fahrrad. In der Stadt gibt es sogar spezielle Fahrradparkhäuser.

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Fotos Andrei KazarovAleksandr LevchenkoFotolia.com

80% günstiger in der Lufthansa Business Class fliegen

newsletter_august_2009Reguläre Interkontinentalflüge in der Lufthansa Business Class kosten leicht 3.000 Euro und mehr. Doch mit dem geeigneten Vorgehen kann man bereits für 492 Euro in der Lufthansa Business Class nach Dubai fliegen.

Ob man Economy oder Business Class fliegt, macht sich innerhalb von Europa nur dadurch bemerkbar, dass in der Business Class der Platz neben einem frei bleibt. Der Sitzabstand bleibt jedoch derselbe. Auf Interkontinentalflügen ist das anders. Hier bietet Lufthansa in der Business Class viel Beinfreiheit, ein Private Bed, das sich nahezu horizontal ausfahren lässt, viele Kinofilme auf Abruf und ausgesprochen gute Verpflegung. Der Haken ist nur, dass solche Flüge in der Regel fünfmal mehr kosten als ein entsprechender Economy Class Flug.

Beispiel Dubai: Ein Flug in der Economy Class kostet etwa 600 Euro, in der Business Class 3.000 Euro. Der Flug dauert sechs Stunden. Wären Sie bereit für sechs Stunden mehr Komfort 2.400 Euro zu zahlen? Die meisten werden nein sagen. Doch man kann auch zum Economy Class Preis in der Lufthansa Business Class fliegen!

Alexander Koenig, Autor des kürzlich erschienenen Buches „First Class & More – Luxusreisen zu günstigen Preisen“ beschäftigt sich schon seit vielen Jahren damit, wie man durch geschickte Ausnutzung von Kundenbindungsprogrammen a la Lufthansa Miles & More Luxus und VIP-Status zum Sparpreis genießen kann.

Das Prinzip für günstige Flüge ist dabei sehr einfach. Durch günstigen Erwerb von Lufthansa Miles & More Meilen kann man die für ein Prämienticket notwendigen Meilen zusammenkaufen. Für einen Flug nach Dubai in der Business Class benötigt man 60.000 Meilen. Für diese zahlt man aktuell bei geschicktem Vorgehen 492 Euro. Hinzu kommen noch Steuern und Gebühren. Ein Business Class Flug in die USA würde auf diesem Weg 877 Euro kosten, nach Südamerika geht es schon für 1.241 Euro.

Wem das zu mühsam ist, kann natürlich auch andere Angebote nutzen. So gibt es im Moment z. B. die Möglichkeit, für effektiv ca. 2.300 Euro im neuen A380 in der First Class mit Emirates nach Australien zu fliegen. Effektiv deswegen, weil hier eingerechnet wurde, dass man für den Flug noch einen zusätzlichen Freiflug z. B. nach Dubai bekommt. Wie günstig das Ganze ist, wird einem dann bewusst, wenn man sieht, dass selbst Economy Class Flüge nach Australien meist deutlich über 1.000 Euro kosten. Und bei einer so langen Strecke ist die First Class ein Traum.

Die wichtigsten aktuellen Aktionen fasst Alexander Koenig jeden Monat in einem Newsletter zusammen. Der aktuelle Newsletter August/September umfasst z. B. 24 Seiten und findet sich auf http://www.first-class-and-more.de/

Auch auf der Hotelseite gibt es im Moment tolle Angebote. Die meisten Hotelketten bieten noch erheblich reduzierte Preise an, so dass es sich lohnt wenn man jetzt bucht. So z. B. Hyatt oder Marriott.

Kiew die Hauptstadt und größte Stadt der Ukraine

Die ukrainische Hauptstadt Kiew liegt zu beiden Seiten des Dnepr und gehört zu den schönsten Städten Osteuropas. Die historische Altstadt, besonders geprägt durch ihre barocken Kirchen mit den goldenen Kuppeln, erstreckt sich entlang des westlichen Ufers. Das Gebiet am östlichen Ufer wurde erst im 19. Jahrhundert erschlossen. Die unbebauten Inseln, die der im Stadtgebiet wie verzweigte Fluss bildet, werden vorwiegend als Erholungsgebiete genutzt.

goldene Dächer der Pecherska Lavra in Kiew

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist das Höhlenkloster, in dem heute wieder die Mönche traditionell in Höhlen wohnen. Es liegt am westlichen Ufer des Dnepr und seine goldenen Türme sind weithin zu sehen. Die beiden Komplexe des Areals bieten eine Vielzahl von Klöstern, Museen sowie Mönchshöhlen. Für Touristen stehen Teile des Gangsystems zur Besichtigung offen. In den langen Höhlengängen liegen kleine Mönchszellen und unterirdische Kirchen. Außerdem werden hier auch die sterblichen Überreste der Mönche aufbewahrt. Viele Pilger und Gläubiger suchen diesen Ort täglich auf.

Auf dem Territorium befindet sich auch die erst zur Jahrtausendwende wieder aufgebaute Uspenski- Kathedrale.
Vom byzantischen Stil geprägt und auf Befehl Jaroslaw des Weisen gebaut sind die Sophien- Kathedrale, die nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Konstantinopel errichtet wurde, und das Goldene Tor Kiews, ein historisches Stadttor nach dem Muster des Goldenen Tores von Konstantinopel. In beiden Bauten sind Museen untergebracht. In Kiew gibt es also allerhand toller Fotomotiv. In vielen Museen und Kirchen sind nur Prospekte und Führungen in ukrainischer oder englischer Sprache erhältlich. Vor allem im Höhlenkloster ist es ratsam, sich vorher einen Plan zu beschaffen.

Besonders sehenswert ist auch der Stadtteil Podil, der mit dem Zentrum durch eine Standseilbahn verbunden ist. Hier befinden sich viele historische Bauten vorwiegend aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. An die Ereignisse des zweiten Weltkrieges und des Ruhmes der „Heldenstadt Kiew“, wie sie zu Sowjetzeiten genannt werden durfte, erinnert ein monumentales Denkmal „Mutter Heimat“, welches erst 1981 fertig gestellt wurde. Die Statue ist 68 Meter hoch und befindet sich auf einem 40 Meter hohen Sockel und überragt damit die Freiheitsstatue von New York. Eine sich ebenfalls dort befindliche Ewige Flamme brennt allerdings nicht jeden Tag.

Auf dem Platz der Unabhängigkeit, der kurz nur als „Maidan“ bezeichnet wird befindet sich ds Einkaufszentrum „Metrograd“ im Untergrund. An den Wochenenden und Feiertagen ist sowohl der Platz als auch umliegende Straßen für den Verkehrt gesperrt. Kiew hat zwei botanische Gärten und mitten im Marianski Park befindet sich der Sitz des Ukrainischen Parlaments.

Um ein ganz persönliches Erinnerungsstück von dieser Stadt zu erhalten, kann man sich auch eine Fototasse mit den Bildern gestalten und muss nicht auf die klassischen Souveniers zurückgreifen. Und um das perfekte Motiv zu finden, sind alle Sehenswürdigkeiten der Stadt gut mit Bussen, Straßenbahnen oder der Metro zu erreichen. Natürlich darf auch gern ein Taxi benutzt werden. Zahlreiche Fastfoodketten, Restaurants und Cafes sorgen sich um das leibliche Wohl der Kiewer sowie ihrer Gäste. Das Nachtleben in Kiew ist lebhaft und teilweise auch exotisch. An zahlreichen Plätzen kann ein Bier getrunken oder zusammen gesessen werden. Vom gemütlichen Cafe bis hin zur extravaganten Bar ist die ganze Bandbreite vorhanden.

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Brüssel – Die „Europa-Stadt“ der Herzen

Brüssel, die Haupt- und Residenzstadt des Königreiches Belgien ist eine pulsierende, quirlige Metropole im Herzen Europas, die allgemein als EU- oder Europazentrale gilt.

Keine Stadt in Europa wird so häufig in den Medien erwähnt wie Brüssel. Sie ist die Wahlheimat unzähliger Politiker, Journalisten und Reporter, die alltäglich oder allabendlich in verschiedenen Medien wie Presse, Rundfunk oder Fernsehen vom Schauplatz des Europa-Parlaments oder vergleichbaren Plätzen aus ihr aktuelles Nachrichtenplädoyer in alle Welt versenden.

Parc Du Cinquantenaire, Brussels, Belgium

Doch das allein macht noch nicht die schöne Hauptstadt Brüssel aus. Abseits des so genannten Europa-Viertels spielen politische Nachrichten nämlich eine eher untergeordnete Rolle. Diese Stadt glänzt mit herrlicher und historischer Kultur und Geschichte, wundervollen monumentalen Palästen und Kathedralen, modernen Prachtstraßen und Shopping-Paradiesen sowie einem grandiosen Nachtleben. Ja, hier spielt sich das wirkliche multikulturelle Leben ab. Eine gigantische Zahl von Cafés, Bars und Restaurants verwöhnt Besucher wie auch Einheimische mit typischen, kulinarischen Spezialitäten. Die belgische Küche ist weit über ihre Grenzen hinaus bekannt und wartet mit herrlichen Gerichten, Waffeln und Pralinen ebenso auf wie mit dem weltbekannten und hochprozentigen belgischen Bier.

Tatsächlich macht Brüssel auch in Sachen Kunst und Kultur nahezu allen anderen europäischen Städten etwas vor. Diese Stadt ist der absolute Inbegriff des Surrealismus mit seiner unendlichen Vielfalt und Kreativität. Doch auch die Menschen in dieser Stadt sind bemerkenswert. Sie verzaubern ihre Besucher mit ihrem einmaligen Charme, ihrer liebenswert lebenslustigen Art und ihrem typischen Brüsseler Humor. Allerdings mögen sich Gäste mit einem ausgeprägt deutschen Ordnungswahn auch an so manchen Dingen stören. Hierzu gehören zum Beispiel der chaotisch anmutende Straßenverkehr oder so manche, nach deutschem Ermessen etwas schmuddeligen Stadtviertel. Das Leben erinnert hier mehr an südländisches Flair als an deutsche Reinlichkeit, die Brüsseler allerdings mögen das.

Grand place, Brussels

Das Klima in Brüssel erinnert allerdings weniger an südländische Gefilde. Die Monate Juli und August sind mit Durchschnittstemperaturen von etwa 17°C die Wärmsten des Jahres. Die durchschnittlichen Minimaltemperaturen erreichen lediglich -1,2°C und auch die jährliche Durchschnittstemperatur in der Region bringt es gerade mal auf magere 9,7°C.

Trotzdem ist diese Stadt aufregend, interessant und liebenswert. Seine lange und beeindruckende Geschichte hat eine beachtliche Vielzahl an Zeitzeugen hinterlassen, die man heute besichtigen und bestaunen kann. Da wäre beispielsweise der legendäre und einzigartige Grand Place zu nennen, der seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Hier befinden sich das gotische Rathaus, die Kathedrale Saint Michael und das Atomium, das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958. Als weltberühmte Touristenattraktion von Brüssel ist natürlich ohne Zweifel eine 60 cm hohe Bronzefigur namens Manneken Pis bekannt. Auch der Triumpfbogen im Park Cinquantenaire, die Basilika Sacré-Coeur, der Justizpalast und das Schloss Laeken dürfen keinesfalls unerwähnt bleiben.

Das überaus vielfältige Kulturangebot Brüssels und seine große Künstlerszene sind in den zahlreichen Theatern, dem Opernhaus und den unzähligen Konzerthallen allgegenwärtig. Damit steht eindeutig und unwiderruflich fest – Brüssel, die bedeutendste Stadt Europas ist viel mehr als nur eine Reise wert.

Weitere Infos Hauptstadt Brüssel

Fotos – john photonLjupco SmokovskiFotolia.com

Wien, eine Weltstadt mit einem ganz besonderen Flair

Österreich hat neun Bundesländer, Wien ist eines davon und gleichzeitig die Bundeshauptstadt. Man kann mit dem Auto, dem Flugzeug oder der Bahn anreisen. Eine preiswerte Alternative zu einem Billigflug nach Wien, ist die Busreise. Sie wird aus Deutschland und ganz Europa angeboten. Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln Wien erkunden möchtest, dann empfiehlt sich die Wien-Karte. Mit ihr kann man 72 Stunden lang mit Bus, U-Bahn und Straßenbahn die Stadt erkunden. Außerdem bekommt man zahlreiche Ermäßigungen und Vergünstigungen. Mit der Straßenbahnlinie 1 kommst du zum Beispiel die Ringstraße entlang, die Oper, das Parlament und das Rathaus liegen ebenfalls auf der Strecke. Sie führt die zum Hundertwasserhaus bis hin zum Prater.

Wien hat 26 Märkte die zum einem Einkaufserlebnis einladen. Der Wiener Naschmarkt zum Beispiel bietet dir mit seinen Köstlichkeiten eine kulinarische Weltreise. Der bekannteste Aussichtspunkt von Wien ist der Kahlenberg. Von hier aus hat man einen wundervollen Blick über die Donaumetropole. Es gibt unzählige Wanderwege durch Wälder und Weingärten die zu ausgedehnten Spaziergängen einladen. Abends kann man dann zum Heurigen einkehren und sich mit Wiener Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Die bekanntesten Heurigengegenden findet man am Stadtrand von Wien: Neustift, Grinzing, Stammersdorf und Kahlenbergdörfl.

stadt wien

Es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten die Wien zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Zu den bekanntesten zählen der Wiener Prater, die Hofburg, das Burgtheater und Schloss Schönbrunn. Für alle Pferdeliebhaber ist die Spanische Hofreitschule ein absolutes Muss. Eine Show der Lipizzaner solltest du nicht verpassen. Vom Südturm des Stephandoms hat man einen unvergesslichen Blick über Wien.

kunsthistorisches museum wien

Auch ein Besuch im Tiergarten Schönbrunn darf nicht fehlen. Der Tiergarten ist in den weitläufigen Parkanlagen des Schlosses Schönbrunn integriert. Raubkatzen, Elefanten, Pinguine, Affen, Pandas und Reptilien gibt es in einer lebensnahen Umgebung zu beobachten. Er zählt zu den ältesten Zoos der Welt. Für Museumsliebhaber hat Wien einiges zu bieten. So zum Beispiel das Kriminalmuseum oder das Mozarthaus. Hier wird das „dunkle Wien“ wieder lebendig. Gezeigt wird ein Streifzug durch die Geschichte des Justiz- und Polizeiwesens. Auch spektakuläre Kriminalfälle werden gezeigt. Im Mozarthaus findest du eine Ausstellung über das Leben und die Werke des Künstlers.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Fiakerfahrt. Es gibt nicht nur geschichtlich sehr viel zu entdecken, sondern auch kulinarisch. Die wohl bekannteste Spezialität ist das Wiener Schnitzel. Aber da gibt es noch so viel mehr das du probieren solltest. Da wäre der Tafelspitz, die Sachertorte, der Kaiserschmarrn, der Apfelstrudel und die Salzburger Nockerln. Kaffeeliebhaber kommen in Wien ganz besonders auf ihre Kosten. Da gibt es nicht einfach nur Kaffee, sondern einen Verlängerten oder einen Einspänner. Dann gibt es noch die Melange, eine Schale Gold, ein kleiner Brauner oder einen Kapuziner. Die Wiener Kaffeehäuser und der Wiener Charme sind schon etwas ganz besonderes.

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Sylt – Deutschlands geheime Riviera

Sylt, die Jetset-Insel Deutschlands mit fast 40 Kilometern feinem weißen Sandstrand, herausgeputzten Reetdachhäusern und einem sagenhaften Nachtleben ist die größte Nordseeinsel Deutschlands. Raue Brandung an der Westküste, stilles Wattenmeer im Osten, sanfte Dünen und beeindruckende Klippen, all das erwartet den Urlauber auf Sylt.

Auch das Ausland hat die schöne Insel entdeckt: Das amerikanische Reisemagazin „Travel and Leisure“ hat Sylt als „Deutschlands bestgehütetes Reisegeheimnis“ („Germany’s best kept travel-secret“) bezeichnet. Und die britische Times berichtet über „Deutschlands geheime Riviera“ mit zauberhaften endlosen Stränden, duftenden Strandrosen, Friesenhäusern und selbstverständlich auch von der Promi-Szene… Zu Recht! Sylt ist die schönste Insel Deutschlands – weil sie so viele Facetten hat. Mit ihren 99,14 km² bietet die viertgrößte deutsche Insel Jet-Set-Trubel und einsame Heidelandschaften, eine aufregende Brandung und das unendliche, ruhige Wattenmeer. Restaurants und Bars zum „Sehen und gesehen werden“ (zum Beispiel die berühmte „Sansibar“) und ganz gemütliche friesische Teestuben.

Rotes Kliff, Kampen/Sylt

Auch die Städte auf Sylt sind sehr abwechslungsreich. Entscheide Dich selbst, ob Dir ein Ferienhaus an der Nordsee, im ruhigen Dorf Keitum, in der quirligen Metropole Westerland oder in dem edlen Kampen besser passt.

Der wohl bekannteste Ort von der Insel Sylt ist Westerland. „Das Herz der Insel“, das zentral an der Westküste liegt, kann Urlaubern vieles bieten. Das Nachtleben Westerlands und regelmäßige Konzerte in der Musikmuschel sind bis über die Inselgrenzen hinaus bekannt.

In dem nur ein paar Kilometer entferntem Wenningstedt geht es wesentlich beschaulicher zu. Dieses Nordseeheilbad mit zahlreichen Freizeitaktivitäten von Minigolf über Trampolinspringen bis hin zu Ponyreiten ist besonders bei Familien sehr beliebt. Nach einem anstrengenden Tag lädt nicht nur der Strand zum Verweilen, sondern auch der romantische Wenningstedter Dorfteich im Herzen des Ortes.

Fährst Du noch ein Stück weiter Richtung Norden, erreichst Du die In-Stadt Kampen, die vor allem eins ist: Exklusiv. In Kampen trifft sich der Jetset: Hier reihen sich Luxusläden und Edelkarossen aneinander. In dem prominentesten Dorf Deutschlands befinden sich gepflegte Clubs, ein modernes Kurhaus und edle Hotels. Kampen ist von prächtigen Natur umsäumt, was nicht zuletzt der Grund ist, warum dieses Dorf von den Reichen und Schönen so extrem beliebt ist.

Die Nordspitze von Sylt, wo sich die Stadt List befindet, ist der nördlichste Punkt Deutschlands. Die Stadt List liegt direkt an weiten Sandstränden und grün bewachsenen Dünen. Hier befinden sich das Wattenmeer-Informationszentrum und ein quirliger Hafen, wo abends diverse Abendveranstaltungen stattfinden.

Im Osten von Sylt liegt das Seebad Sylt-Ost, das aus den Orten Keitum, Tinnum, Morsum, Munkmarsch und Archsum besteht und durch seinen ländlichen Charakter besticht. Hier gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, auf denen Sie zwischen grünen Wiesen, sanften Hügeln und faszinierenden Strandlandschaften die wunderbare Natur von Sylt entdecken werden.

Strandkorp auf Sylt
Rantum befindet sich an einer der schmalsten Gegenden von Sylt, die sowohl im Westen als auch im Osten vom Meer umspült wird. Das ist ein wahres Paradies für echte Meer-Fans, die ihren Urlaub in einem Ferienhaus an der Nordsee verbringen wollen. Ganz im Süden von Sylt befindet sich ein wahrer Bilderbuch-Küstenort – die Stadt Hörnum mit ihrem Hafen und Leuchtturm.

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Prag – die goldene Stadt an der Moldau

tschechienPrag – die goldene Stadt an der Moldau, ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Metropole der Tschechischen Republik. Sie zählt zu den ältesten und größten mitteleuropäischen Städten und ist ein großer touristischer Magnet und Anziehungspunkt für unzählige Gäste und Besucher aus aller Welt.

Geografisch liegt Prag sehr zentral im westlichen Tschechien, etwa 40 km vor der Moldaueinmündung in die Elbe. Dieser Fluss durchfließt die Stadt auf einer Länge von zirka 30 km und bildet im nördlichen Teil eine große Schleife. Hier, am südlichen Bogen der Moldauschleife, liegt auch das historische Prag mit seinen zahlreichen, Sehenswürdigkeiten. Der Fluss hat hier etwa eine Tiefe von 2,75 m und umströmt mehrere historische „Stadtinseln“. Um 1230/1234 ließ König Wenzel I. die größte dieser Siedlungen an der Moldaubiegung befestigen und erteilte ihr das Stadtrecht. Prag wurde damit zur königlichen Residenzstadt der böhmischen Herrscher. Seit 1992 gehört das historische Stadtzentrum von Prag mit seiner herausragenden Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese von Gotik und Barock geprägte Stadt hat eine sehr frühe Besiedlungsgeschichte. Sie beginnt bereits im 6. Jahrhundert mit der Besiedlung durch die Slawen.

prag

Historisch besonders attraktiv und deshalb sehr bekannt sind vor allem die Prager Burg mit dem Veilsdom, die legendäre Karlsbrücke, der Altstädter Ring und das Rathaus mit der astronomischen Uhr. Ebenfalls berühmt ist die zweite mittelalterliche Burg mit der St. Peter-und-Pauls-Kirche. Die harmonische Prager Altstadt ist von Romanik und Gotik gekennzeichnet und von vielen romantischen Gassen durchzogen, die zum Bummeln und Träumen einladen.
Auf der Prager Kleinseite dominiert das Palais aus der Renaissance- und der Barockzeit. Im Palais Lobkowicz ist die Deutsche Botschaft untergebracht, die 1989 eine aufregende, gesamtdeutsche Geschichte schrieb.
Zu den vielfältigsten berühmtesten Museen der Stadt gehört zweifellos das Nationalmuseum, welches nicht nur das älteste, sondern auch das größte Museum der Stadt ist.

Prag ist natürlich auch weltberühmt durch seine zahlreichen Jugendstilbauten, allerdings erinnert der Wenzelsplatz mit seinen mondänen Einkaufspassagen als moderner Shopping-Boulevard kaum noch an seinen bedeutungsvollen, mittelalterlichen Ursprung. Doch die Stadt hat auch recht exzeptionelle und moderne Bauten, zu denen zum Beispiel der Aussichts- und Sendeturm gehört, der architektonisch dem Eiffelturm entlehnt ist. Dieser 60 m hohe Turm wurde 1891 erbaut. Die Moldau in Prag wird von 13 Brücken überspannt.

Doch Prag hat nicht nur sehenswerte Architektur, die Stadt hat auch Kultur. Es gibt hier beispielsweise unzählige große und auch kleine Bühnen. Neben den Staatstheater und dem Nationaltheater ist auf internationaler Ebene besonders das avantgardistische Laterna Magika bekannt, indem Ballett und Pantomime ebenso zum Repertoire gehören wie deren moderne Verknüpfungen mit Film, Licht und Musik. Die Tschechische Philharmonie gilt übrigens als eines der besten Orchester Europas. Hintergrund der musikalischen Berühmtheit Prags ist sicher auch seine erste fruchtbare Begegnung mit dem jungen Wolfgang Amadeus Mozart im Jahre 1787. Bei seinem zweiten Besuch in der Stadt mit seiner Frau Konstanze, stellte er die Ouvertüre und dass Finale zu „Don Giovanni“, der Oper aller Opern hier in Prag fertig. Die Uraufführung im Oktober 1787 war ein voller Erfolg. 1791 starb Mozart in Prag.

Als eine der ältesten und größten Städte in Mitteleuropa, die von den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben ist, ist Prag heute auch als touristisches Ziel von großer Bedeutung. Seit 1992 zählt das historische Zentrum von Prag zum UNESCO-Welterbe. Die Architektur Prags ist sehr vielfältig.

Der Kaufmann Ibrahim ibn Yaqub bezeichnete in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts Prag als „die Stadt gebaut aus Stein und Kalk“ oder „Steinernes Prag“. Weitere Bezeichnungen für Prag waren Praga totius Bohemiae domina (Prag, die Herrin von ganz Böhmen) und Praga mater urbium (Prag, die Mutter aller Städte). Im Mittelalter wurde Prag als Praga caput regni (Prag, das Haupt des Königreichs) bezeichnet. Von Karl IV. wurde Prag auch die „Goldene Stadt“ genannt. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie auch die „Stadt der hundert Türme“ genannt.

Wer Prag besucht, der muss zweifelsohne auch einmal etwas essen. Die traditionelle böhmische Küche hat viele hervorragende kulinarische Köstlichkeiten auf hohem Niveau zu bieten. Fleischgerichte dominieren grundsätzlich auf jedem Speiseplan und eine böhmische Küche ohne Knödel ist ebenfalls nicht vorstellbar. Bereits seit dem Jahre 1082 wird in Prag Bier gebraut, somit kann es zu Recht als Nationalgetränk der Tschechen bezeichnet werden. Das beliebte dunkle Bier wird seit dem 15. Jahrhundert im U Fleku gebraut. Diese typische Prager Kneipe ist wegen ihres hohen Bekanntheitsgrades heute ein besonderer Touristenmagnet und wird sogar mit Reisebussen angefahren. Hier kann man das köstliche Nass bei Blasmusik und schönem Wetter draußen im Biergarten genießen.

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Neben aller Historie ist Prag auch eine sportbegeisterte Stadt. Besonders Eishockey und Fußball werden hier ganz groß geschrieben. Das Strahov-Stadion mit 250.000 Plätzen ist nach wie vor das größte Stadion der Welt.

Weitere Infos Stadt Prag:

Fotos – moonrunAndrea Seemanndoug OlsonFotolia.com