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Kiew die Hauptstadt und größte Stadt der Ukraine

Die ukrainische Hauptstadt Kiew liegt zu beiden Seiten des Dnepr und gehört zu den schönsten Städten Osteuropas. Die historische Altstadt, besonders geprägt durch ihre barocken Kirchen mit den goldenen Kuppeln, erstreckt sich entlang des westlichen Ufers. Das Gebiet am östlichen Ufer wurde erst im 19. Jahrhundert erschlossen. Die unbebauten Inseln, die der im Stadtgebiet wie verzweigte Fluss bildet, werden vorwiegend als Erholungsgebiete genutzt.

goldene Dächer der Pecherska Lavra in Kiew

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist das Höhlenkloster, in dem heute wieder die Mönche traditionell in Höhlen wohnen. Es liegt am westlichen Ufer des Dnepr und seine goldenen Türme sind weithin zu sehen. Die beiden Komplexe des Areals bieten eine Vielzahl von Klöstern, Museen sowie Mönchshöhlen. Für Touristen stehen Teile des Gangsystems zur Besichtigung offen. In den langen Höhlengängen liegen kleine Mönchszellen und unterirdische Kirchen. Außerdem werden hier auch die sterblichen Überreste der Mönche aufbewahrt. Viele Pilger und Gläubiger suchen diesen Ort täglich auf.

Auf dem Territorium befindet sich auch die erst zur Jahrtausendwende wieder aufgebaute Uspenski- Kathedrale.
Vom byzantischen Stil geprägt und auf Befehl Jaroslaw des Weisen gebaut sind die Sophien- Kathedrale, die nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Konstantinopel errichtet wurde, und das Goldene Tor Kiews, ein historisches Stadttor nach dem Muster des Goldenen Tores von Konstantinopel. In beiden Bauten sind Museen untergebracht. In Kiew gibt es also allerhand toller Fotomotiv. In vielen Museen und Kirchen sind nur Prospekte und Führungen in ukrainischer oder englischer Sprache erhältlich. Vor allem im Höhlenkloster ist es ratsam, sich vorher einen Plan zu beschaffen.

Besonders sehenswert ist auch der Stadtteil Podil, der mit dem Zentrum durch eine Standseilbahn verbunden ist. Hier befinden sich viele historische Bauten vorwiegend aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. An die Ereignisse des zweiten Weltkrieges und des Ruhmes der „Heldenstadt Kiew“, wie sie zu Sowjetzeiten genannt werden durfte, erinnert ein monumentales Denkmal „Mutter Heimat“, welches erst 1981 fertig gestellt wurde. Die Statue ist 68 Meter hoch und befindet sich auf einem 40 Meter hohen Sockel und überragt damit die Freiheitsstatue von New York. Eine sich ebenfalls dort befindliche Ewige Flamme brennt allerdings nicht jeden Tag.

Auf dem Platz der Unabhängigkeit, der kurz nur als „Maidan“ bezeichnet wird befindet sich ds Einkaufszentrum „Metrograd“ im Untergrund. An den Wochenenden und Feiertagen ist sowohl der Platz als auch umliegende Straßen für den Verkehrt gesperrt. Kiew hat zwei botanische Gärten und mitten im Marianski Park befindet sich der Sitz des Ukrainischen Parlaments.

Um ein ganz persönliches Erinnerungsstück von dieser Stadt zu erhalten, kann man sich auch eine Fototasse mit den Bildern gestalten und muss nicht auf die klassischen Souveniers zurückgreifen. Und um das perfekte Motiv zu finden, sind alle Sehenswürdigkeiten der Stadt gut mit Bussen, Straßenbahnen oder der Metro zu erreichen. Natürlich darf auch gern ein Taxi benutzt werden. Zahlreiche Fastfoodketten, Restaurants und Cafes sorgen sich um das leibliche Wohl der Kiewer sowie ihrer Gäste. Das Nachtleben in Kiew ist lebhaft und teilweise auch exotisch. An zahlreichen Plätzen kann ein Bier getrunken oder zusammen gesessen werden. Vom gemütlichen Cafe bis hin zur extravaganten Bar ist die ganze Bandbreite vorhanden.

Weitere Infos Hauptstadt Kiew

Fotos – PortosFotolia.com

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