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Endlich fliegen ohne Flugangst!? – Aviophobie

„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …“! Was sich in diesem be­kannten Song als „so wundervoll“ anhört, macht manchen Menschen schwer zu schaffen: Nämlich denjenigen, die panische Angst vor dem Fliegen haben. Flugangst kann sich durch Herzrasen, feuchte Hände, zittrige Knie und Übelkeit bemerkbar machen. In schwerwiegenden Fällen können sogar Panikattacken und Ohnmachtsanfälle die Folge sein.

Wie entsteht Flugangst?

Die Auslöser für Flugangst können sehr verschieden sein. Bei vielen Menschen ent­steht Flug­angst beim ersten turbulenten Flug, bei anderen wiederum kommt erst Flug um Flug eine gesteigerte Angst vorm Fliegen. Auch die Medien spielen dabei eine nicht unwichtige Rolle. In unseren lokalen Kommunikations­trägern wird häufig und teilweise recht ausführlich über weltweite Flug­unglücke berichtet. Weiters ist auch der dramatische Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 noch sehr lebendig in unserem Gedächtnis. Einzelne Horrorgedanken und Phantasien führen manchmal weiters zur vermehrten Flugangst!

Wir alle wissen, dass das Flugzeug eines der sichersten Fortbewegungs- bzw. Transport­mittel unserer Zeit darstellt. Doch nur auf Grund von Statistiken kann die Flugangst schlicht nicht gelindert werden. Trotzdem überlegen Sie doch einmal selbst: Wie viele Menschen kannten Sie, die an einem Flugunglück gestorben sind? In den meisten Fällen wird die Antwort KEINE lauten. Fast jeder kannte jedoch zum Beispiel ein Opfer eines Autounfalls.

Blauer Saon

Unterschied bei der Flugangst

Man unterscheidet bei der Flugangst unter bestimmten Gesichtspunkten. Manche ängstigen sich vor allem vor der Höhe, andere wiederum graut es davor, zu wissen, dass sie das Flugzeug nicht einfach verlassen können. Weitere empfinden sich dem Piloten ausgeliefert und hätten gerne selbst die Kontrolle über das (Flug-)Geschehen. Auch das Vertrauen in die Technik des Flugzeuges wird in Frage gestellt: „Was ist, wenn die Motoren in der Luft aussetzen, die Flügel abbrechen …?“.

Angstfrei fliegen

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um die Flugangst zu überwinden. Viele Menschen greifen zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln wie z.B. Baldriantropfen. Für massiv Flugängstliche empfiehlt es sich, auf das Auto oder die Bahn umzusteigen. Sollte man jedoch – etwa berufsbedingt – gezwungen sein, häufig zu fliegen, wäre die Inanspruchnahme einer langfristigen Therapie ratsam. Angeboten werden Verhaltens­therapien, Anti-Flugangst-Seminare oder auch hypno­therapeutische Behandlungen.

 Für Wohlbefinden sorgen

Versuchen Sie sich vor einem Flug nochmals zu entspannen und vor allem möglichst stressfrei vor dem Abflug am Flughafen anzukommen. Jegliche Aufregungen zuvor können sich negativ auf das Fliegen und den damit verbundenen Ängsten auswirken.

„Ist die Luft nicht ein sehr gefährliches Element?“, wird Wilbur Wright (US-amerikanischer Flugzeugbauer, 1867-1912) 1903 in Paris von einer Bewunderin gefragt. „Madame“, antwortet er, „die Luft ist völlig ungefährlich. Das einzig gefährliche am Fliegen ist die Erde.“

Imagemaker – Fotolia.com

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