[Trigami-Review]
Der Winter kommt und für die einen ist sie die schönste Zeit des Jahres. Wenn es früh dunkel wird und draußen die Lichter angehen freuen sie sich auf nette Abende in den eigenen vier Wänden. Man kuschelt sich in eine Decke und schaut gemütlich Fernsehen oder liest ein Buch.
Für viele ist die dunkle Jahreszeit aber verbunden mit Trägheit, ständiger Müdigkeit und fehlender Lust morgens überhaupt aufzustehen. Die ganze Welt sieht trist und grau aus. Vorbei sind die schönen Monate im bunten Frühling und lebensfrohen Sommer mit den warmen und langen Tagen.
Die Rede ist vom sogenannten Winterblues. Immer häufiger werden Menschen von der jährlich wiederkehrenden Depression heimgesucht. Die fehlende Sonne ist für viele Menschen der Grund dafür, dass sie Schwierigkeiten haben sich zu Konzentrieren oder einfach nur kreativ zu denken. Schuld daran ist der für die menschliche Gemütslage sowie Hunger und Schlaf zuständige Melatonin- und Sertonin-Spiegels. Dieser sogenannte Neurotransmitter im menschlichen Körper gerät bei fehlendem Sonnenlicht ins Schwanken.
Schon im 6. Jahrhundert wurde der Winterblues beschrieben. Gerade in den Regionen wie Nordskandinavien oder Alaska, die in den Wintermonaten nur über sehr wenig Sonnenstunden verfügen ist der Winterblues sehr verbreitet. Aber auch in Mitteleuropa fühlen viele die gleiche alljährliche Niedergeschlagenheit. So ergab beispielsweise in einer im Jahr 2007 durchgeführten Umfrage, dass mittlerweile rund 10 Prozent der Niederländer und sogar schon 20 Prozent der Iren vom Winterblues betroffen sind. Ebenso hat sich gezeigt, dass es meistens im Alter von 20 bis 30 Jahren anfängt und Frauen davon bis zu vier mal häufiger betroffen sind als Männer.
Doch dem Winterblues muss man sich nicht kampflos geschlagen geben. Denn mittlerweile gibt es schon viele Tipps gegen Winterdepressionen um dem Winterblues entgegen zu wirken. Es hilft beispielsweise sich so oft wie möglich in Gesellschaft zu begeben. Der ständige Austausch mit Freunden oder Familie lässt einen die Winter Depression vergessen und man fühlt sich nicht so allein. Oder wie wäre es mit Sport? Bei sportlicher Betätigung wie Aerobic oder Joggen kann man Stress abbauen und so die eigene Stimmung heben. Manche Menschen sagen auch, dass man dem Winterblues mit erhöhtem Genuss von kohlehydrathaltigen Lebensmitteln entgegenwirken kann. Kohlenhydrate können den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen.
Die sicherste Art sich dem Winterblues zu entziehen ist aber sicherlich der Kurztrip in die Sonne. Denn das Sonnenlicht wirkt sich ja bekannter weise positiv auf das menschliche Gemüt aus. Also, warum nicht mal während den kalten und regnerischen Tagen in die Sonne fliegen und „Nein“ zum Winterblues sagen.
Auf den kanarischen Inseln beispielsweise scheint auch jetzt im Winter noch kräftig die Sonne. Sie sind mit ihren wunderbaren Landschaften und den Sonnenreichen Tagen der ideale Ort für einen Winterurlaub. Die Kanaren sind nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele in den Wintermonaten. Hier kann man sich erholen und gleichzeitig noch Sonne tanken. Und ist der Akku erst mal wieder aufgeladen, dauert es auch nicht mehr allzu lange bis zum nächsten Frühling.
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Hallo Milos,
Ein sehr schöner Artikel und leider muss ich gestehen, dass die mich im Moment etwas im Griff hat. Leider kann ich mir im Moment kene Reise mehr auf die kanarischen Insel eisten, aber nächste Woche geht es Gott sei Dank in die Schweiz zum Entspannen! Meinst du das hilft auch
Gruß
Matthias
Ob ein Kurzurlaub in der Schweiz gut gegen den Winterblues ist kann ich dir nicht sagen. Ich persönlich bevorzuge da doch lieber paar Grad mehr und natrülich die Sonne so ein Winterurlaub im Schnee ist nicht so ganz mein Fall …
Hallo Milus,
jedem wie es ihm gefällt!
Gruß
Matthias