Theater, Museen, Cafés, Brücken, Statuen, Burgen, berühmte Plätze und die Donau, das alles gibt es für den kleinen Geldbeutel in Budapest zu entdecken.
In Budapest kann man von morgens, kurz vor 5 Uhr, bis kurz vor Mitternacht Stadtrundfahrten machen. Einmal Endstation – hin und zurück. So könnte eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Budapest beginnen und sie kostet nicht einmal viel, denn man fährt mit der Straßenbahn Linie 2.

Und wer die Budapest card kauft (22-26 Euro für 48 oder 72 Stunden), der fährt sogar ganz umsonst und bekommt bei vielen Veranstaltungen freien oder ermäßigten Eintritt und in einer ganzen Reihe Restaurants sogar sein Essen um 10-20% günstiger. Die Budapest card lohnt sich für ein verlängertes Kunst- und Kulturwochenende in Budapest wirklich.
Bei der Straßenbahn-Stadtrundfahrt sollte man sich um einen Fensterplatz auf der Donauseite bemühen. Los geht es an der Margarethenbrücke und endet direkt am Weißen Haus, keine Sorge, die Budapester Straßenbahn fährt nicht durch bis Washington, das ehemalige Regierungsgebäude heißt nur auch so und auf dem Gellert Berg gibt es auch eine Freiheitsstatue.
Vorbei am Parlamentsgebäude und am Ethnographischen Museum. Am Parlamentsgebäude hält die Linie 2 gleich zwei Mal, weil es fast 300 Meter lang ist. Dann an der Akademie der Wissenschaften und der Kettenbrücke entlang, wer schnell genug hinsieht kann das Jugendstilgebäude des Four Seasons Hotels erkennen, dann geht es durch einen Tunnel unter der Brücke hindurch.
Zwischen Luxushotels, der Promenade und dem Königspalast taucht die Bahn auf der anderen Seite wieder auf.
Bei einem Blick über die Buda erkennt man ein paar vertäute Clubschiffe, den Konzertsaal der Redoute und die Elisabethbrücke, deren Original leider den Krieg nicht überstanden hat. Nach der nächsten Haltestelle kann man einen Blick auf den Gellert-Berg mit seiner Festung werfen. An der Haltestelle zum Großmarkt gibt es dann die unterirdischen Graffitis bewundern, die hier regelmäßig entfernt und erneut gesprayt werden.

Dann fährt man zwischen den beiden Universitätsgeländen der Corvinus- und der Technischen Uni hindurch. Etwa ab dem Boraros Platz bekommt man dann das echte Budapest zu sehen, hier wohnt die Budapester Bevölkerung. Links taucht die alte Likörfabrik auf und gegenüber das Millennium-Stadtzentrum. Kurz vor der Endstation kommen dann noch ein paar der Donaubrücken ins Blickfeld, das neue Nationaltheater und der Palast der Künste mit dem LUMU, wie das Ludwig Museum genannt wird. Nach circa 20 Minuten erreicht man die Endstation und wer mag, der kann auf der Rückfahrt an etlichen Stationen aussteigen um eines der urigen Cafés zu besuchen.
Die ungarische Hauptstadt ist auch zugleich die größte Stadt Ungarns und es wird kaum möglich sein alle Sehenswürdigkeiten der 23 Bezirke der Stadt an einem einzigen Wochenende zu entdecken.
Weitere Infos Hauptstadt Budapest
Fotos – Heinrich – jean luc bohin – Fotolia.com
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