VIVA St. Pauli

So oder so ist der weltbekannte Hamburger Stadtteil St. Pauli immer eine Reise wert und kommen jedes Jahr mehrere Millionen Menschen aus der eigenen Republik und vor allem aus dem Ausland, um die sündigste Meile der Welt zu besuchen und dort die eigenen Erfahrungen vor Ort zu machen. Hamburg an sich gilt in Deutschland als das Tor zur Welt und daher spiegelt sich vor allem im Stadtteil St. Pauli das wahre Leben der großen Hansestadt im Norden von Deutschland wieder.

Im Kiez sind daher alle Bevölkerungsschichten vertreten und so zeigt sich dort ein tüchtiges Treiben, ob als Freier oder einfacher Tourist, da St. Pauli und die dazugehörige Reeperbahn für alle Interessen etwas zu bieten hat. Es zeigt sich, dass es dort die bekannte Herbertstraße, wo offiziell nur Männer Zutritt haben, mit den Prostituierten in den Fenstern gibt und zum anderen gibt es dort die ein zigste Tankstelle, die einen eigenen Wachdienst vorweisen kann. Über die sozialen Unterschiede möchte man erst gar nicht reden.

Entweder mag man den Hamburger Kiez so wie er ist oder man trinkt ihn sich wahrlich schön, da es dort eine eigene und sehr unterschiedliche örtliche Kneipenszene gibt, die für jeden Fan etwas Spezielles zu bieten. Die Beatles haben dort ihr eigenes Museum und haben dort zu dem im legendären Starclub ihre eigene Weltkarriere vor knapp 50 Jahren begonnen. St. Pauli an sich ist eine eigene kleine Stadt mit vielen sehr unterschiedlichen und sehr tollen Fassetten, die ihresgleichen bei uns in Deutschland zu suchen haben.

St. Pauli an sich hat aber auch einen sehr bekannten und lokalen Fußballverein, der mittlerweile in ganz Deutschland seine Fans aus dem linken Spektrum hat und der Verein mit seiner mehr als 100 jährigen Geschichte hält diese bestehende Tradition sehr lebendig. Es zeigt sich, dass vor allem die Stimmung im St. Pauli Stadion am Heiliggeistfeld und bei seinen treuen Anhängern unverwechselbar ist und ein Besuch zum einem Spiel einen gelungenen Kiez Rundgang krönen wird und daher kann man nur sagen „VIVA St. PAULI“.

Foto – Jochen Binikowski – Fotolia.com

Der Supersunday in den USA

Jedes Jahr Anfang Februar wird überall in den Vereinigten Staaten von Amerika der so genannte Super Sunday von all Bürgern der USA zelebriert, da an diesem besonderen Sonntag das Endspiel im American Football in einem vorab ausgewählten und an einem bestimmten Spielort ausgetragen wird. Dieses Spiel der Spiele begeistert die Massen der Menschen in und außerhalb der USA und zeigen zugleich wie der eigene Sport alle möglichen sozialen Schichten der USA bei einem Ergebnis vereinen und näher bringen.

Viele Menschen arbeiten auf diesen einen Tag hin und veranstalten mit Freunden, Nachbarn und Familienmitgliedern riesige Partys überall in den USA, da man dieses Spiel zusammen erleben möchte und zugleich ist eine ganze Nation aus dem Häuschen und zeigt wie toll ein solche typische amerikanische Sportart sein kann. Der American Football an sich ist mehr als nur Sport, sondern eher eine Show mit vielen Effekten und so verdienen die jeweiligen Teams eine Menge an Geld mit diversen Merchandising.

So oder so ist der Super Sunday in den USA eine Besonderheit an sich, da an diesem speziellen Sonntag nicht nur die meisten Menschen vor dem Fernseher sitzen, sondern das auch die amerikanischen Unternehmen das meiste Geld für einen kommerziellen Werbespot mit einer Länge von knapp dreißig Sekunden beim ausstrahlenden Sender bezahlen müssen. Zugleich sollen diese Werbespots generell auch immer das aktuelle gewünschte Konsumverhalten in den USA anregen und zum Kauf der beworbenen Produkte anregen.

Der Super Sunday ist normalerweise ein riesiger Partyevent, der mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch immer mehr Menschen in allen Ländern dieser Erde begeistert und so schauen knapp eine Milliarde Menschen dieses jährliche Sportevent live im TV. In diesem Jahr fand das Endspiel in Dallas zwischen den Teams aus Green Bay und Pittsburgh statt und hierbei haben die Packers aus Green Bay ihren vierten Titel im 45 Finale gewonnen und so wurde anschließend die große Party weitergefeiert in den USA.

Murmeltiertag in den USA

Heute war in den Vereinigten Staaten von Amerika der offizielle Murmeltiertag, wo ein Murmeltier nach seinem eigenen Schatten sucht und wenn er diesen finden sollte, besagt die die getroffene uralte Regel, dass die USA einen weiteren harten Winter von sechs Wochen vor sich haben und wenn er keinen Schatten finden sollte, so beginnt kurzfristig der Frühling in den USA. Nach der heutigen veröffentlichen Vorhersage von dem ausgewählten Murmeltier sollen die gesamten USA nun den vorhergesagten Frühling erleben, aber die Realität sieht aber komplett anders in weiten Teilen der USA aus.

Die Vereinigten Staaten erleben aktuell einen schlimmsten Schnee Blizzard seit deren Gründung vor mehr als 200 Jahren und somit sind derzeit mehrere hunderttausend Haushalte ohne jeglichen Strom. Es zeigt sich hier, dass die USA massiv in die eigene Infrastruktur hätten investieren müssen in den letzten Jahren, um ein solches Szenario von akuten Ausfälle von Elektrizität zu vermeiden und so sollte die amtierende Regierung von Präsident Obama die gemachten Fehler der bisherigen Präsidenten in den letzten Jahrzehnten versuche so weit es geht in den nächsten Jahren zu beseitigen.

Trotz alle dem wird das öffentliche Leben in vielen Teilen der USA heute auf ein Minimum beschränkt, da der Blizzard sein wahres Gesicht zeigt und somit für viele Flugausfälle gesorgt hat. Nach vorläufigen Schätzungen fallen 12.000 Flüge komplett aus und es gibt zu dem sehr viele Unfälle auf den Highways in den Staaten und die örtlichen Winterdienste kommen mit den Räumen der Meterhohem Schneemengen nicht mehr nach. Viele Autofahrer im Großraum Chicago verbrachten die letzte Nacht vermehrt in ihren eigenen Auto, da die Straßen einfach nicht mehr aufgrund des gefallenen Schnees befahrbar waren.

Die Experten warnen zugleich vor einer drohenden Kältewelle, da der Blizzard die USA quer von Texas bis nach Neuengland beherrscht und dieses ist knapp ein Drittel der gesamten Fläche der USA. Deshalb waren vorsorglich viele Schulen örtlich wegen dem drohenden Schneechaos geschlossen und es wurde zugleich auch in den betroffenen Regionen der Ausnahmezustand ausgerufen, um so bei eventuellen Schäden schnell und unkompliziert handeln zu können. Man kann daher nur hoffen, dass der Blizzard und seine auftretenden Begleiterscheinungen nicht so schlimm sein werden, wie die Meteorologen dieses vorhergesagt haben.