Liste der Hauptstädte Europas

Die Stadtplanlupe füllt sich mit weiteren Stadtinfos. Meine weiteren Pläne auf Stadtplanlupe sind zu jeder Hauptstadt Europas einen Artikel zu veröffentlichen. Die einzelnen Hauptstädte werden dann direkt mit dem jeweiligen Text verlinkt. So habt ihr eine schöne Liste mit den 45 Hauptstädten Europas und den jeweiligen Stadtinfos inkl. Fotos. Mal schauen, wann alle 45 Hauptstädte Europas hier im Blog komplett sind.

  1. Amsterdam – Stadt der Grachten und Coffeeshops
  2. Andorra la Vella
  3. Athen – Die Wiege Europas
  4. Belgrad – Spaß auf der Save-Insel
  5. Berlin – unterwegs in Geschichte und Moderne
  6. Bern – Hauptstadt der Schweiz
  7. Bratislava
  8. Brüssel – die „Europa-Stadt“ der Herzen
  9. Budapest – Budapest, Weltkulturerbe auch für das kleine Reisebudget
  10. Bukarest – Hauptstadt Bukarest
  11. Chisinau
  12. Dublin – Die Stadt der Molly Malone
  13. Helsinki – Perle der Ostsee
  14. Kiew – die Hauptstadt und größte Stadt der Ukraine
  15. Kopenhagen – Kopenhagen, eine warmherzige Stadt im eher kühlen Norden
  16. Lissabon – Lissabon – lebhafte Metropole im Süden
  17. Ljubljana – reizvolle Hauptstadt im Osten Europas
  18. London – Die tollste Hauptstadt der Welt: London!
  19. Luxemburg – Hauptstadt Luxemburg – das etwas andere Raumwunder
  20. Madrid – die Hauptstadt Spaniens
  21. Minsk – Die weißrussische Hauptstadt Minsk
  22. Monaco – Fürstentum nicht nur für die Reichen und Schönen
  23. Moskau – die wohl bunteste Stadt Russlands
  24. Nikosia – Hauptstadt von Zypern
  25. Oslo – kleine Hauptstadt mit Flair und Tradition
  26. Paris – Die Französische Hauptstadt Paris
  27. Podgorica – Die montenegrinische Hauptstadt Podgorica
  28. Prag – die goldene Stadt an der Moldau
  29. Reykjavik
  30. Riga – Hauptstadt Riga – kulturelles Zentrum Lettlands
  31. Rom- Hauptstadt Rom / Vatikan Italien
  32. San Marino – San Marino – Zwergenstaat in Italien
  33. Sarajevo – Der ganze Stolz des Balkans
  34. Skopje
  35. Sofia – Auf in eine der ältesten Stadt Europas
  36. Stockholm – Venedig des Nordens
  37. Tallinn
  38. Tirana
  39. Vaduz
  40. Valletta
  41. Vatikanstadt – kleinster Staat der Welt
  42. Vilnius
  43. Warschau – Hauptstadt von Polen
  44. Wien – eine Weltstadt mit einem ganz besonderen Flair
  45. Zagreb

Sarajevo – Der ganze Stolz des Balkans

Die Hauptstadt Bosniens und Herzegowinas erstreckt sich in einer weiten Ebene im Herzen des Dinarischen Gebirges. Die Stadt am Ufer der Miljacka geht auf eine im 15. Jahrhundert gegründete türkische Siedlung zurück und wurde unter osmanischer Herrschaft rasch ausgebaut. Im 16. Jahrhundert galt Sarajevo als schönste Stadt Europas. Wie Du sicher weißt, geriet Sarajevo im Juni 1914 in die Schlagzeilen, als das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand den I. Weltkrieg auslöste. Ein weiteres dunkles Kapitel in der Vergangenheit Sarajevos begann 1992, als die Unabhängigkeitserklärung Bosniens und Herzegowinas von Jugoslawien zum Bosnienkrieg führte. Bei der Belagerung und den Gefechten um die Stadt fanden 11 000 Menschen den Tod. Heute hat Sarajevo viel von seinem alten Glanz zurück gewonnen und befindet sich in Aufbruchstimmung. Der internationale Flughafen ist täglich per Linienflug von München aus zu erreichen. Im Hochsommer kann es in der Innenstadt sehr heiß werden. Als bevorzuge Reisezeiten gelten das Frühjahr und der Herbst.

bosnien herzegowina bosnia herzegovina

Die Altstadt wird Dich mit ihren Basaren und Moscheen beeindrucken. Die Gazi-Husrev-Beg-Moschee gilt als älteste und bedeutendste Moschee in Bosnien-Herzegowina. Die Kuppelmoschee wird von einem 47 Meter hohen Minarett überragt. Im Hof kannst Du das Mausoleum ihres Namensgebers, des Neffen Sultan Bayezid II., welcher im 15. Jahrhundert über das Osmanische Reich herrschte finden. Vis a vis des Gotteshauses findest Du die 1537 erbaute islamische Hochschule, welche über eine von Kuppeln gekrönte Arkadenhalle verfügt. Ein weiterer historischer Bau ist die Kaisermoschee, welche für die Muslime Sarajevos einen hohen Stellenwert besitzt.

sarajevo

Nicht versäumen solltest Du einen Bummel durch die Bascarsija, den schönsten Teil der Altstadt. In den malerischen Gassen findest Du gemütliche Cafés und zahlreiche Souvenirgeschäfte. Ein beliebter Treffpunkt ist der Sebilj. Die 1891 errichtete historische Brunnenanlage ist meist von zahlreichen Tauben umlagert. Trinkst Du von Wasser des Brunnens, wirst Du nach Sarajevo zurückkehren, so verspricht es zumindest die Legende. Moderne Akzente im Stadtbild Sarajevos setzt das Bürohochhaus Avaz Twist Tower, mit 172 Metern der höchste Bau auf der Balkanhalbinsel. Einen tollen Blick auf die Stadt kannst Du von der Cafeteria in 140 Metern Höhe genießen.

bascarsij  sarajevo

Auch die Museen der Stadt verdienen einen Besuch. An die Belagerung Sarajevos während des Bürgerkrieges erinnert das Tunnelmuseum. Der Tunnel bot während der vierjährigen Belagerung die einzige Möglichkeit, die Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen und ist im Rahmen von Führungen zugänglich. Über die Geschichte Bosniens und Herzegowinas kannst Du Dich auch im Historischen Museum schlau machen. Unweit des Flughafens lohnt ein Abstecher ins Erlebnisbad. Im Winter solltest Du Skier im Gepäck haben, drei Skigebiete in den Bergen vor der Stadt garantieren ungetrübten Pistenspaß.

Weitere Infos Hauptstadt Sarajevo

Fotos –.shock.shockGerhard Egger – Fotolia.com

Die Französische Hauptstadt Paris

Die Hauptstadt Frankreichs wartet mit Charme und vielen Sehenswürdigkeiten auf.

Paris ist eine der bekanntesten europäischen Städte, dies liegt nicht nur an ihrem Status als französische Hauptstadt, sondern insbesondere an den vielen historischen Monumenten und dem Lebensstil der dortigen Bevölkerung. Paris war bereits in der Antike weltbekannt, damals war die Stadt allerdings unter dem Namen Lutetia bekannt. Die Stadt wird in der Mitte durch den Fluss Seine getrennt, hier befinden sich im Sommer viele Urlauber, Angler und Wassersportler. Die Weltstadt stellt einen kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Knotenpunkt dar, hier befinden sich alleine drei Flughäfen sowie sechs Bahnhöfe. Zudem befinden sich in der Weltstadt die ICC, OECD sowie UNESCO.

Sehenswürdigkeiten – In Paris keine Seltenheit

Die französische Hauptstadt kann dem Betrachter viele weltliche und kirchliche Bauwerke anbieten, dazu zählen unter anderem 160 Museen, 200 Galerien, 650 Kinos, 100 Theater sowie 10.000 Restaurants. Zudem befinden sich in der Stadt etliche Parks und andere Attraktionen. Das kulturelle Angebot reicht von Ausstellungen, Film- und Musikfestivals, Konzerten sowie Modeschauen bis hin zu Sport-Wettkämpfen. Das wohl berühmteste Bauwerk von Paris ist Schloss Versailles, welche in den beiden ersten Weltkriegen eine bedeutende Rolle einnahm. Das weltweit berühmteste Museum ist das Pariser Louvre, hier werden über 380.000 Werke gelagert, von welchen in etwa 35.000 dauerhaft ausgestellt werden. Die Exponate decken beinahe alle geschichtlichen Epochen ab, unter anderem werden Relikte aus der Antike bis hin ins 19. Jahrhundert ausgestellt.

Architektonische Leistungen

In Paris lohnt sich auch ein Besuch der zahlreichen kirchlichen Bauwerke, die Kirchen gehören den unterschiedlichsten Religionen an. Interessant erscheinen auch die Bauwerke, welche an der Seine gelegen sind. Diese wird durch knapp 40 Brücken und Stege überspannt, die Mitte von Paris ist durch sieben Halbbrücken miteinander verbunden. Die meisten Brücken sind sehr alt und entstanden im 19. Jahrhundert, beim Bau wurde zumeist Eisen verwendet. Sämtliche Brücken und Gebäude an den Ufern werden durch Licht angestrahlt, das Lichtspiel verleiht der Stadt ein angenehmes Flair. Das wohl älteste Bauwerk von Paris ist die Arena von Lutetia, welche von den Römern in den Jahren um 200 n. Chr. erbaut wurde. Im 16. Jahrhundert wurde der Palais du Luxembourg erbaut, welcher als Landschloss in Auftrag gegeben wurde. Heutzutage tagt hier der französische Senat. Das wohl bekannteste Bauwerk ist der Eifelturm, dieser kann mittlerweile bis zu einer gewissen Höhe auch wieder bestiegen werden.

Leben in Paris

Ein Besuch in Paris lässt einen anderen Lebensstil erkennen, dort ist nicht alles so hektisch wie in Deutschland, die Personen sind ruhiger und am Abend füllen sich die zahlreichen Cafes, Restaurants und Bars. Empfehlenswert sind die Pariser Restaurants, dort können die landestypischen Spezialitäten probiert werden. Auffällig ist vor allem das Nationalessen der Pariser, das Baguette, welches überall in der Stadt für Spottpreise erstanden werden kann. Die meisten Besucher nehmen auch an einer Stadtführung teil, welche auf Wunsch in englischer oder deutscher Sprache gehalten wird. Dort werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigt und erklärt.

Weitere Infos Hauptstadt Paris

Fotos – Milos Willing

Hauptstadt Kopenhagen – Kopenhagen, eine warmherzige Stadt im eher kühlen Norden

Kopenhagen, eine der meistbesuchten Städte Nordeuropas, hat neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein kulturell gesehen interessantes und abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt zu bieten.

Bereits im 12. Jahrhundert baute man im heutigen Dänemark am Öresund eine Burg, die den dortigen kleinen Handelshafen schützen sollte. Die so um die Burg entstandene Siedlung erhielt den Namen „Kaufmannshafen“, was im Dänischen soviel wie „Kopenhagen“ heißt. Erste Stadtrechte erhielt der Ort im Jahre 1254. Heute ist Kopenhagen die Hauptstadt Dänemarks und zugleich größte Stadt des Landes. Sie liegt auf der größten dänischen Insel, auf Seeland, und wird durch den Öresund – eine Meerenge zwischen Dänemark und Schweden, die die Ostsee mit dem Kattegat verbindet – von der schwedischen Stadt Malmö getrennt. Ein recht kleiner Teil Kopenhagens befindet sich auf der Insel Amager.

Kopenhagen

Willst du auf deiner Reise nach Kopenhagen auf den Spuren der Vergangenheit wandeln, so sollte ein erster Abstecher zum Schloss Christiansborg anstehen, denn dieses heute als Parlamentssitz dienende Gebäude, befindet sich genau dort, wo einst die ursprüngliche Burg Kopenhagens stand. Auch das Kastell, ein Überrest der alten Stadtbefestigung, welches sich nördlich des Schlosses Amalienborg befindet, zeugt von der frühesten Geschichte der dänischen Hauptstadt.

Das Wahrzeichen Kopenhagens, welches einem bei der Einfahrt in den Hafen bereits zu begrüßen scheint, ist die Kleine Meerjungfrau, eine Statue aus dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Mindestens ebenso bekannt ist das Tivoli, eines der ältesten Freizeit- und Erholungsparks der Welt, mit zahlreichen Attraktionen sowie Plätzen, die zum Ausruhen und Erholen geradezu einladen.

Solltest du um die Mittagsstunde in Kopenhagen sein, so darfst du auf keinen Fall das interessante Schauspiel der Wachablösung der Garde vor dem Schloss Amalienborg versäumen. In dem Schloss selber, das aus vier gegenüberliegenden Palästen besteht, lebt auch heute noch die Königin. Direkt daneben befindet sich die wunderschöne Frederikskirche mit einer 45 Meter hohen Kuppel, die mit zahlreichen Fresken geschmückt ist und in ihrem Inneren Denkmäler bedeutender kirchlicher Persönlichkeiten beherbergt.

Viele weitere Kirchen und andere Bauten von historischer sowie kultureller Bedeutung gilt es in Kopenhagen anzuschauen. Liebhaber von Ballett und Oper sollten sich eine Vorstellung im berühmtesten Theater der Stadt – im Königlichen Theater – nicht entgehen lassen, wo 1.500 Zuschauer Platz finden. Wer der englischen Sprache mächtig ist, der kann eine der Vorstellungen im Mermaid-Theater besuchen, wo die Darbietungen in Englisch präsentiert werden.

Zahlreiche Museen lassen auch bei Regenwetter keine Langeweile während eines Kopenhagenaufenthaltes aufkommen. Egal, ob du dich eher für Kunst oder Geschichte interessierst, Museen wie das Statens Museum for Kunst, das Thorvaldsen Museum oder das Nationalmuseum bieten für jeden das Passende. Für Kinder gleichsam interessant wie für Erwachsene dürfte das Wachsfigurenkabinett Louis Tussauds sein. Ein Blick ins Museum Erotica hingegen ist reine Erwachsenensache.

Zwar ist das Shoppen in Dänemark nicht so bekannt wie das in Paris oder Mailand, dennoch findet man auch hier genügend Gelegenheit und Anlass. Haupteinkaufsstraße ist die „Ströget“, die quer durch die Innenstadt führt und neben internationalen Modeketten auch lokale Anbieter beherbergt.

Sagt man den „Nordländern“ eher kühle Verhaltenheit nach, so wird man in Kopenhagen enttäuscht sein. Die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Dänen ist überwältigend. Häufig kann man sich mit deutsch sehr gut verständigen, mit Englisch jedoch kommt man allemal weiter.

Weitere Infos Hauptstadt Kopenhagen

Foto – Enet2007 – Fotolia.com

Hauptstadt Bukarest

Die rumänische Hauptstadt Bukarest eignet sich hervorragend für einen Städtetrip, denn hier gibt es zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Bukarest befindet sich etwa 280 Kilometer vom Schwarzen Meer entfernt.

Bucuresti - Bukarest 28 Palatul Parlamentului

Das beeindruckendste Gebäude der Stadt ist der Palast des Parlaments, nach dem amerikanischen Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt. Das Bauwerk ist auch bekannt als das Haus des Volkes.  In der Innenstadt von Bukarest findet man eine beeindruckende und äußerst vielfältige Architektur. Gebäude aus den unterschiedlichsten Stilepochen lassen hier vor allem Kunstliebhaber staunen. Darüber hinaus befinden sich in Bukarest etwa 100 Kirchen; bekannteste ist die Stavropoleoskirche, welche mit ihren schönen Fresken im Innenraum besticht.

Für kulturell interessierte Touristen gibt es in der rumänischen Hauptstadt eine Vielzahl an Museen; besonders hervorzuheben ist hier das Nationalmuseum der Kunst, welches eine üppige Auswahl nationaler Künstler beherbergt. Darüber hinaus sollte man unbedingt dem Dorfmuseum einen Besuch abstatten. Eine Vielzahl gut erhaltener Gebäude aus den unterschiedlichsten Epochen lässt hier die Geschichte vergangener Zeiten auferleben. Das Nationalmuseum der Geschichte Rumäniens zeigt eine beeinruckende Auswahl von Exponaten – angefangen von der Urzeit bis in das ausgehende 20. Jahrhundert. Eine der größten Schmetterlingssammlungen weltweit wiederum findet man im Nationalmuseum für Naturgeschichte Grigore Antipa.

Eines der beliebtesten Fotomotive der rumänischen Hauptstadt ist der Triumphbogen, welcher Verkehrsmittelpunkt der Stadt ist. Zahlreiche Straßen laufen sternförmig auf den Bogen zu ; dementsprechend viele Autos durchfahren das Bauwerk täglich. Verziert ist der Bogen mit zahlreichen Reliefs.

Auch Shoppingfans kommen in Bukarest voll auf ihre Kosten. Kilometerlange Boulevards laden hier zum Flanieren ein. Längste Einkaufsmeile ist der Boulevard Unirii, welcher sogar länger als die bekannte Champs Elysées in Frankreich ist.

Einige schöne Seen außerhalb des Stadtgebietes sowie zahlreiche Parks innerhalb der Stadt laden nach einer Sightseeingtour zum Entspannen ein. Schönster Park der Stadt ist der Cismigiu-Park; hier findet man sowohl einen Französischen Garten als auch einen Rosengarten und drei Seen.

Die meisten Einheimischen zieht es jedoch in das größte Vergnügungsgebiet der Stadt, den Herăstrău-Park. Die 187 Hektar große Anlage besticht durch ihre schönen Statuen, Säulen und Brücken. Charakteristisch sind die vielen Weiden in diesem Park.

Athenäum  Bukarest

Nicht versäumen sollte man bei einem Besuch der rumänischen Hauptstadt die Kostprobe der zahlreichen rumänischen Spezialitäten. Besonders Suppen wie Kohl-, Kraut- und Rindfleischsuppe stehen hier auf dem Speiseplan und auch die typischen Kohlrouladen findet man auf nahezu jeder Speisekarte.

Bukarest verfügt über zwei Flughäfen; die Anreise von Deutschland aus mit dem Flugzeug ist denkbar einfach. Die Anreise mit dem eigenen Auto ist weniger zu empfehlen, da der Ausbau der Autobahnen nicht sehr weit fortgeschritten ist.

Weitere Infos Hauptstadt Bukarest

Fotos – Arnim SchulzKaputtknieFotolia.com

Budapest, Weltkulturerbe auch für das kleine Reisebudget – Stadtrundfahrt

Theater, Museen, Cafés, Brücken, Statuen, Burgen, berühmte Plätze und die Donau, das alles gibt es für den kleinen Geldbeutel in Budapest zu entdecken.

In Budapest kann man von morgens, kurz vor 5 Uhr, bis kurz vor Mitternacht Stadtrundfahrten machen. Einmal Endstation – hin und zurück. So könnte eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Budapest beginnen und sie kostet nicht einmal viel, denn man fährt mit der Straßenbahn Linie 2.

hauptstadt budapest by night

Und wer die Budapest card kauft (22-26 Euro für 48 oder 72 Stunden), der fährt sogar ganz umsonst und bekommt bei vielen Veranstaltungen freien oder ermäßigten Eintritt und in einer ganzen Reihe Restaurants sogar sein Essen um 10-20% günstiger. Die Budapest card lohnt sich für ein verlängertes Kunst- und Kulturwochenende in Budapest wirklich.

Bei der Straßenbahn-Stadtrundfahrt sollte man sich um einen Fensterplatz auf der Donauseite bemühen. Los geht es an der Margarethenbrücke und endet direkt am Weißen Haus, keine Sorge, die Budapester Straßenbahn fährt nicht durch bis Washington, das ehemalige Regierungsgebäude heißt nur auch so und auf dem Gellert Berg gibt es auch eine Freiheitsstatue.

Vorbei am Parlamentsgebäude und am Ethnographischen Museum. Am Parlamentsgebäude hält die Linie 2 gleich zwei Mal, weil es fast 300 Meter lang ist. Dann an der Akademie der Wissenschaften und der Kettenbrücke entlang, wer schnell genug hinsieht kann das Jugendstilgebäude des Four Seasons Hotels erkennen, dann geht es durch einen Tunnel unter der Brücke hindurch.

Zwischen Luxushotels, der Promenade und dem Königspalast taucht die Bahn auf der anderen Seite wieder auf.
Bei einem Blick über die Buda erkennt man ein paar vertäute Clubschiffe, den Konzertsaal der Redoute und die Elisabethbrücke, deren Original leider den Krieg nicht überstanden hat. Nach der nächsten Haltestelle kann man einen Blick auf den Gellert-Berg mit seiner Festung werfen. An der Haltestelle zum Großmarkt gibt es dann die unterirdischen Graffitis bewundern, die hier regelmäßig entfernt und erneut gesprayt werden.

place des héros, budapest

Dann fährt man zwischen den beiden Universitätsgeländen der Corvinus- und der Technischen Uni hindurch. Etwa ab dem Boraros Platz bekommt man dann das echte Budapest zu sehen, hier wohnt die Budapester Bevölkerung. Links taucht die alte Likörfabrik auf und gegenüber das Millennium-Stadtzentrum. Kurz vor der Endstation kommen dann noch ein paar der Donaubrücken ins Blickfeld, das neue Nationaltheater und der Palast der Künste mit dem LUMU, wie das Ludwig Museum genannt wird. Nach circa 20 Minuten erreicht man die Endstation und wer mag, der kann auf der Rückfahrt an etlichen Stationen aussteigen um eines der urigen Cafés zu besuchen.

Die ungarische Hauptstadt ist auch zugleich die größte Stadt Ungarns und es wird kaum möglich sein alle Sehenswürdigkeiten der 23 Bezirke der Stadt an einem einzigen Wochenende zu entdecken.

Weitere Infos Hauptstadt Budapest

Fotos – Heinrichjean luc bohinFotolia.com

Hauptstadt Helsinki – Perle der Ostsee

Die finnische Hauptstadt Helsinki, auch als Perle der Ostsee bezeichnet, ist ein beliebtes Ziel für eine Städtereise.

Am schnellsten gelangt man mit dem Flugzeug nach Helsinki; nahezu alle größeren deutschen Flughäfen steuern die finnische Hauptstadt täglich an. Bequem ist auch die Anreise mit dem Schiff; ab Rostock ist man in etwa 24 Stunden in Helsinki. Der Vorteil ist, dass man auf dem Schiff sein Auto mitnehmen kann und so in Helsinki flexibel unterwegs ist.

kathedrale in helsinki

In Helsinki selbst gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die originellste Art, die Stadt zu erkunden, ist eine Fahrt mit dem roten Straßenbahnpub „Sparakoff“. Ausgangspunkt nahezu jeder Stadtbesichtigung ist der Marktplatz in Helsinki. Hier unbedingt einen Besuch wert ist die älteste Markthalle Finnlands, in welcher man heute diverse Leckereien kaufen kann. Am Marktplatz beginnt zudem der bekannte Esplanade-Park. Zahlreiche Restaurants, Kneipen und Biergärten locken hier vor allem in den Sommermonaten viele Besucher an. Die Sommermonate sind eine perfekte Zeit um mit dem Auto und Fähre nach Finnland zu reisen. Damit ihr sicher das Land in dem es oft Regnet bereisen könnt, empfehle ich euch Sommerreifen mit einem guten Grip zu kaufen um die Aquaplaninggefahr zu minimieren. Ein beliebtes Fotomotiv für das Fotoalbum zu Hause mit ihren goldenen Zwiebeltürmen ist die Uspenski-Kathedrale auf der Halbinsel Katajanokka, welche durch kleine Brücken mit dem Markt verbunden ist. Dieses Gotteshaus ist die größte orthodoxe Kirche in Skandinavien; in ihrem Inneren bietet sich Besuchern ein gewaltiger Anblick.

Ein Wahrzeichen der Stadt Helsinki ist der strahlend weiße Dom, welcher alle anderen Bauwerke überragt und schon von Weitem sichtbar ist. Besonders wenn man sich Helsinki mit dem Schiff nähert, ist der Dom ein prächtiger Anblick.  Auch die Felsenkirche gehört zu einer der meistbesuchten Attraktionen der Stadt Helsinki. Etwas versteckt gelegen, beeindruckt dieses Bauwerk mit seinem aus Fels gesprengtem Innenraum, daher ist die Akustik im Inneren so gut, dass hier regelmäßig Konzerte stattfinden.

Für kulturell interessierte Touristen besonders spannend ist das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Suomenlinna, eine ehemalige Festungsanlage. Diese befindet sich auf einer Helsinki vorgelagerten Insel und ist ein eigener Stadtteil; hier befindet sich heute ein Museum.

View from the sea on Helsinki harbor, Finland

Auf einer anderen Insel vor Helsinki befindet sich das einzigartige Freilichtmuseum Seurasaari. Interessierte Besucher finden hier etwa 100 Gebäude aus den letzten 200 Jahren. Neben vielen Bauernhäusern sind hier auch Schulen, Handwerksbetriebe und eine Kirche dargestellt. Auf dieser Insel Seurasaari kann man auch wunderbar spazieren; bemerkenswert sind hier die vielen zahmen Eichhörnchen, die Besuchern aus der Hand fressen.

Der Botanische Garten Helsinkis lädt zum Spazieren und Verweilen ein, wenn man alle Sehenswürdigkeiten besichtigt hat. Für Familien mit Kindern besonders empfehlenswert ist das Sea Life sowie das Tropicario, in dem Schlangen und Echsen bestaunt werden können.

Bekannt ist Helsinki für die zahlreichen dem Land vorgelagerten Inseln und Schären. Eine Schiffsrundfahrt durch dieses Gebiet ist für Helsinki-Urlauber stets ein spektakuläres Erlebnis.

In Helsinki findet man viele schöne Hotels und eine große Auswahl guter Restaurants. Die Küchen nahezu aller Länder sind in der Stadt vertreten. Ein besonders empfehlenswertes Restaurant, in welchem man deutsche Speisen bekommt, ist das Restaurant Zinnkeller.

Weitere Infos Hauptstadt Helsinki

Fotos – K.AniskoMoFotolia.com

Bern die Hauptstadt der Schweiz

Bern mag nicht so bekannt sein wie andere Schweizer Städte, etwa Zürich oder Genf – doch Bern ist die Hauptstadt der Schweiz und sie hat einige wirklich sehr interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, die eine Reise dorthin auf jeden Fall lohnen. Dein Fotoalbum wird jedenfalls reich gefüllt werden, wenn du Bern bereist.
Die Stadt wurde ja nicht umsonst zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt. Um von der UNESCO diesen Status zu erhalten muss man als Ort etwas besonderes sein…

Bern

Außerdem wurde Bern schon mehrfach als eine der 10 Städte mit der höchsten Lebensqualität überhaupt bezeichnet. Aber was macht Bern genau aus?

Es ist ja nicht nur das „Wunder von Bern“, welches uns Urlauber immer wieder dorthin zieht, auch wenn dieses einmalige Fußballereignis und die Sternstunde des Deutschen Sports im Wankdorf-Stadion immer mit dieser Stadt verbunden sein werden. Der Ort des Triumph gehört gerade für Deutsche Urlauber zu den Hauptzielen in Bern – auch wenn dort jetzt das „Stade de Suisse“ steht, da das Wankdorf-Stadion im Jahr 2001 gesprengt wurde.

Aber es ist auch das Stadtbild der im 12. Jahrhundert gegründeten Stadt. Schon die vielen Laubengänge, welche es dort gibt, geben dir ein wohlige Gefühl. Einen romantischen Spaziergang machen – kein Problem in Bern. Und diese Lauben befinden sich dort tatsächlich seit dem Mittelalter. Sechs Kilometer lang sind die Laubengänge. Sie überdecken die zentrale Einkaufsstraße der Altstadt – so etwas ist einmalig in ganz Europa. Lass dir einen Spaziergang dort auf keinen Fall entgehen! Die Lauben sind auch der Hauptgrund, warum Bern zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Switzerland Collage

Dennoch zählt dieser Status für die gesamte Altstadt. Auch die 16 Brunnen der Altstadt sind charakteristisch. Und immer wieder begegnet einem auch das Wappentier von Bern: der Bär.
Unbedingt ansehen solltest du auch Burg Nydegg. Von dieser sind zwar nur noch Reste erhalten, aber die Stadtgründer, die Zähringer, hausten einst dort und bis heute ist die Nydeggerkirche sehr gut erhalten geblieben.

Und dann ist da noch der herrliche Botanische Garten, der etwas außerhalb der Innenstadt liegt und zum gemütlichen verweilen auf einen der unzähligen Gartenstühle einläd, der auf jeden Fall im Sommer einen Besuch lohnt. Dann ist es übrigens auch am schönsten, an der Aare entlang spazieren zu gehen. Der Fluss durchfließt die Berner Altstadt, die ihn mit einigen alten Brücken überzieht. Auch hier zeigt sich wieder, dass Bern eine Stadt für Romantiker ist.

Unzählige Gassen ziehen sich durch die verwinkelte Altstadt – nimm dir Zeit, so viele wie möglich davon anzusehen und du wirst eine wirklich faszinierende Stadt entdecken. Auch das moderne Bern ist übrigens durchaus interessant. Die großen Bankengebäude beispielsweise, die zeigen, woher Bern seinen Reichtum bekommen hat.

Bern ist eine Stadt der Kultur, der Museen, des Theaters und der Konzerte – mit einem eigenen Symphonieorchester. Zu den sehenswertesten Museen zählen das Zentrum Paul Klee, das Alpine Museum sowie das Kunstmuseum.

Weitere Infos Hauptstadt Bern

Fotos – Thomas ReimerGiuseppe BognanniFotolia.com

Hauptstadt Belgrad – Spaß auf der Save-Insel

Spaß auf der Save-Insel: Die Donaumetropole Belgrad bietet Überraschungen!

Einige Jahre sind nun schon vergangen seit dem Zerfall Jugoslawiens und den Jugoslawienkriegen; Belgrad, die Hauptstadt Serbiens, einst Ziel von Luftangriffen durch die NATO, präsentiert sich heute als lebendige, bunte und moderne Metropole, die für Kultur- und Vergnügungsreisende viel zu bieten hat.

belgrade, serbia

Die Hauptstadt Belgrad liegt auf ca. 150 m Höhe an der Mündung des Flusses Save in die Donau. Die Hauptstadt und einzige Metropole Serbiens hat rund 1.500.000 Einwohner. Zahlreiche Touristen kommen per Flugzeug nach Belgrad. Der Flughafen Belgrad befindet sich etwas außerhalb bei der eingemeindeten Kleinstadt Surcin. Romantischer wären allerdings zwei andere Möglichkeiten, nach Belgrad zu gelangen: mit dem Zug oder mit dem Schiff! Wer mit dem Zug aus Richtung Wien kommt, fährt somit auf der Strecke des legendären „Orient-Express“ (Paris – Wien – Belgrad – Istanbul). Und seit auf dem Balkan wieder Frieden herrscht, werden Donau-Flusskreuzfahrten zunehmend populär. Manche führen zu den wichtigsten Donaumetropolen Wien, Budapest, Belgrad, manche sogar bis hinunter zum Mündungsgebiet der Donau ins Schwarze Meer. Theoretisch wäre eine Fahrt von der Nordsee über den Rhein und den Rhein-Main-Donaukanal bis zum Balkan denkbar. Aber so viel Zeit wird sich nicht jeder Tourist nehmen können …

Wenn die Entscheidung für einen Besuch in Belgrad gefallen ist – eine Entscheidung, die der Tourist sicher nicht bereuen wird! – stellt sich die Frage, welche Jahreszeit die günstigste ist. Wer sich tagsüber auf der Save-Insel oder nachts im Studentenviertel tummeln möchte, sollte im Hochsommer kommen, wenn die Durchschnittstemperatur auf über 20 °C steigt. Für Stadtbummel, Besichtigungen und Shoppen wären auch Mai und Oktober angenehm. Der Juni ist als Reisemonat nicht so sehr zu empfehlen, denn er ist der Monat mit den meisten Regentagen. Im Winter wird es im gemäßigten Festlandsklima Belgrads recht kalt.

Was hat es nun mit der Save-Insel auf sich? Auf der Markung der Großstadt Belgrad existieren verschiedene Flussinseln. Die für Einwohner und Gäste attraktivste ist „Ada Ciganlija“, eine Insel in der Save. Der lange Sandstrand auf der Insel bildet das im Sommer stark frequentierte beliebteste Freibad der Stadt. Die Besucher erholen sich in der Sonne, fahren Boot oder spielen Beachvolleyball.

Kein Besucher sollte es versäumen, die Festung Belgrad, das Wahrzeichen der Stadt, zu besichtigen. Die Festung ist so groß, dass der Tourist sich einige Stunden Zeit für sie nehmen sollte. Sie befindet sich direkt über dem Zusammenfluss von Donau und Save und besteht aus zwei Teilen, die „Oberstadt“ und „Unterstadt“ genannt werden. In der „Oberstadt“ sind besonders einige alte Tore, z.B. das „Tor des Despoten“ aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts, interessant. Im Barockstil wurden im 18. Jahrhundert das „Tor Leopolds“ sowie der Uhrturm erbaut. In der „Oberstadt“ stehen einige schöne, viel fotografierte Denkmäler,beispielsweise „Dank an Frankreich“, das die Völkerfreundschaft zwischen Frankreich und Serbien darstellen soll. In der „Unterstadt“ sind zwei Kirchen und ein barockes Tor besonders sehenswert. Belgrad besitzt übrigens die größte orthodoxe Kirche des ganzen Balkans: Die Kathedrale „Hl. Sava“ bietet Platz für ca. 12.000 Besucher! Sie wirkt uralt, ist aber in Wirklichkeit erst in den 1930-er Jahren erbaut worden.

Wer sich für die Geschichte Serbiens und des Balkans interessiert, sollte das Serbische Nationalmuseum besuchen. Technikinteressierte werden sicher gern einen Tag im Luftfahrtmuseum verbringen, das – passenderweise – beim Flughafen liegt.

Belgrad gehört zu den wichtigsten Universitätsstädten Südosteuropas. Daher geht’s im Studentenviertel abends entsprechend lebhaft zu! Wer Lust hat, mischt sich abends einfach unter die Studenten und besucht ihre Clubs (z.B. den Club „Akademija“). Auch die Kaffeehauskultur wienerischer Prägung hat in Belgrad Tradition. Nach dem Shoppen wäre ein Besuch in einem Kaffeehaus bestimmt erholsam!

Weitere Infos Hauptstadt Belgrad

Foto – VladaMFotolia.com

Vatikanstadt – kleinster Staat der Welt

Die Vatikanstadt, welche sich in der italienischen Hauptstadt Rom befindet, ist mit einer Größe von nur 0,44 Quadratkilometern der kleinste anerkannte Staat der Welt. Oberhaupt dieser Wahlmonarchie, in der insgesamt nur 932 Einwohner leben, ist der Papst. Dieser lebt hier mit seinen Kardinälen und Prälaten; weiterhin leben in der Vatikanstadt die Schweizergardisten.

rome place st pierre

In der Vatikanstadt befindet sich ein kleiner Bahnhof, der heute allerdings nicht mehr genutzt wird und in welchem nun ein Kaufhaus eingerichtet ist. Zudem gibt es in der Vatikanstadt einen Hubschrauberlandeplatz sowie insgesamt 50 Straßen.

Für Rom-Urlauber gehört ein Besuch der Vatikanstadt unbedingt auf den Reiseplan und ist absolutes Pflichtprogramm. In der Vatikanstadt befinden sich eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die nicht nur für religiöse Urlauber interessant sind.

Am beeindruckendsten in der Vatikanstadt ist sicher der Petersplatz mit dem Petersdom. Dieser gehört zu einer der größten Kirchen weltweit und bietet Platz für etwa 60.000 Personen. Das über 200 Meter lange und etwa 130 Meter hohe Bauwerk beherbergt in seinem Inneren etwa 800 Säulen und knapp 400 sehenswerte Statuen sowie 45 Altäre. Touristenanziehungspunkt im Petersdom ist vor allem die Petrusstatue im Hauptschiff. Das Berühren des Fußes der Statue soll dem christlichen Glauben zufolge Segen bringen. Auch die vatikanischen Grotten, in welcher sich eine Vielzahl der insgesamt 164 Papstgräber befinden, werden von Touristen gerne besucht. Zuletzt wurde hier Papst Johannes Paul II. beigesetzt.

Rom

Die mit einem Durchmesser von 42 Metern riesige Kuppel des Bauwerkes kann über 510 Stufen erreicht werden; von oben hat man einen traumhaften Panoramablick über den Petersplatz und die gesamte italienische Hauptstadt.
Täglich besuchen etwa 20.000 Menschen den Petersplatz samt Petersdom; aus Angst vor Anschlägen müssen sich Touristen in jüngster Zeit strengen Sicherheitsvorkehrungen unterziehen.

Neben dem Petersdom ist vor allem die Sixtinische Kapelle ein Touristenanziehungspunkt. Diese befindet sich unmittelbar neben dem Petersdom und enthält einige der berühmtesten Gemälde der Welt. Besonders beeindruckend sind die Wandgemälde in der Kapelle, die von berühmten Meistern der Renaissance, unter anderem Boticelli, geschaffen wurden. Diese zeigen Stationen aus den Leben von Jesus und Moses, unter anderem die Taufe Jesu oder die bekannte Bergpredigt. Auch die Decke der Sixtinischen Kapelle ist mit opulenten Gemälden versehen; besonders bekannt ist hier der Ausschnitt „Die Erschaffung Adams“.

In den Vatikanischen Gärten, die etwa die Hälfte des gesamten Staatsgebietes umfassen, kann man wunderbar spazieren und sich entspannen. Zahlreiche kunstvoll gestaltete Brunnen findet man hier ebenso wie eine subtropische Vegetation und einige seltene Tierarten. Ein dichter Baumbestand aus vorrangig Zypressen, Pinien, Zedern und Palmen lädt hier zum Entspannen ein. Zudem befindt sich hier der vatikanische Bahnhof sowie mehrere Pavillons und die Leoninische Mauer, eine mittelalterliche Festungsanlage.

Rome Peters Dom

Kunst- und kulturinteressierte Touristen werden beim Besuch der Vatikanischen Museen voll auf ihre Kosten kommen. Zu den Museen gehören unter anderem die Vatikanische Pinakothek; in insgesamt 18 Räumen kann man hier Werke bedeutender Künstler wie Michelangelo oder Raffael bestaunen. Im Gregorianisch-ägyptischen Museum findet man bedeutende Papyrusdokumente sowie das berühmte „Buch des Todes“.

Im Moment leider nicht besichtigen kann man die Vatikanische Bibliothek. Diese wurde im Sommer 2007 aufgrund von Restaurierungsarbeiten für voraussichtlich drei Jahre geschlossen. In der Bibliothek befinden sich einige der wertvollsten Buchbestände; insgesamt mehr als 150.000 Handschriftenbände, Karten und Stiche sowie mehr als 300.000 Münzen und Medaillen.

Darüber hinaus befinden sich in der Vatikanstadt mehrere sehenswerte Paläste, darunter der Governatoratspalast und der Apostolische Palast. Letzterer ist die offizielle Residenz des Papstes und besteht aus insgesamt etwa 1.400 Räumen. Mit einer Grundfläche von etwa 55.000 Quadratmetern gehört der Palast zu einem der größten Gebäude der Welt. Der Palast wird von der Schweizergarde bewacht.

Weitere Infos Vatikanstadt

Fotos – oscityGerhard Führingjerome DELAHAYEFotolia.com